Bitte informieren Sie sich hier über unsere aktuellen Corona-Regelungen

Unser Akutschmerzdienst

Schmerzen keine Chance geben

Schmerzen keine Chance geben

Nach Gelenkoperationen kann es zu starken Schmerzen kommen. Deswegen verfügt die VAMED Ostseeklinik Damp über einen 24 Stunden erreichbaren Akutschmerzdienst.

Wo sich andere Kliniken nicht mal eine Handvoll leistet, sorgt bei uns gleich eine ganze Fußballmannschaft von elf speziell ausgebildeten Pflegekräften dafür, dass Sie Schmerzen nach Ihrer Operation nicht fürchten müssen. Diese sogenannten painnurses oder Schmerzschwestern besuchen Sie als frischoperierten Patienten gleich am ersten Tag nach Ihrer OP und erfragen, ob sie ganz persönlich mit der Schmerztherapie zufrieden sind. Besteht Optimierungsbedarf, wird das weitere Vorgehen dann mit unseren Anästhesisten, aber auch mit Ihren betreuenden Physiotherapeuten, Ärzten und den Pflegekräften Ihrer Station besprochen. 

Wichtig ist, dass Sie nicht die Zähne zusammenbeißen bis vor Schmerz gar nichts mehr geht, sondern uns rechtzeitig mitteilen, wenn Schmerzen auftreten. Es ist nämlich einfacher, einen beginnenden Schmerz einzudämmen, als vorhandene heftige Schmerzen zu therapieren. Unserem erfahrenen, einfühlsamen Akutschmerzteam können Sie Ängste und Zweifel getrost anvertrauen.

"Es geht vor allem darum, da zu sein."

Kerstin Peeck, Anästhesieschwester und ausgebildete painnurse

Es gilt, den für Sie persönlich optimalen Mittelweg aus Schmerzfreiheit und früher Mobilisation zu finden. Denn schnell wieder auf die Beine zu kommen, vermindert Ihr Risiko für Komplikationen. Deswegen machen Sie auch oft schon am Tag Ihrer OP Bekanntschaft mit einer weiteren wichtigen Berufsgruppe unseres Hauses: unseren Therapeuten.

Zuständig für den Akutschmerzdienst ist der Chefarzt für Anästhesie/Intensivmedizin.

Dabei beginnt die Akutschmerztherapie im Idealfall schon vor der OP. Rechtzeitig geplant, ist der Schmerz danach nämlich gut beherrschbar. Durch eine einmalige Injektion mit einem örtlichen Betäubungsmittel an den versorgenden Nerv, lässt sich der Schmerz für bis zu 20 Stunden regelrecht blockieren. Häufig wird auch ein dünner Plastikkatheter in der Nähe des Nerven platziert, mit dem diese Lokalanästhetika dann kontinuierlich gegeben werden können. Dies kommt zum Einsatz, wenn die Schmerzen über einen Zeitraum von einigen Tagen blockiert werden sollen. Sollten beide Verfahren - z.B. aufgrund einer Gerinnungsstörung - nicht möglich sein, kann  für einige Tage auch eine sogenannte Schmerzpumpe angelegt werden. Dabei regulieren Sie ihren Schmerzmittelbedarf per Knopfdruck selbst.