Fortbildungszentrum Hattingen

Fortbildungszentrum Hattingen

Unser Fortbildungszentrum für Gesundheit und Soziales bietet ein kontinuierlich wachsendes Programm mit therapeutischen, pflegerischen, medizinischen Kernthemen und Innovationen sowie Angeboten für Sozialdienste. Durch die enge Vernetzung mit dem klinischen Bereich können die fachübergreifenden, evidenzbasierten und patientenorientierten Seminare praxisnah durch Experten der Klinik und durch externe Dozenten vermittelt werden.

Fortbildungen 2020

Handwerk und Fachwissen

 Ein Kompaktkurs, der das Symptom Ataxie umfassend und ganzheitlich darstellt: 

  • neurophysiologische Hintergründe
  • Kompensationsstrategien
  • Befundung
  • die wichtigsten Behandlungsstrategien
  • alltagserleichternde Hilfsmittel
  • Gleichgewichtstraining
  • Koordinationstraining und Wahrnehmungsschulung
  • spezielle Möglichkeiten der Sport und Trainingstherapie und der gerätegestützten Therapie

Referentin: Frau S. Lamprecht, Physiotherapeutin (MSc)

Teilnehmer: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftler

Termin: Freitag, 28. Februar 2020

Uhrzeit: 09:00 bis 16:00 Uhr

Seminargebühr: 150,00 Euro (zzgl. MwSt.)

Seminarinhalte:

  • Was ist Schmerz?
  • Schmerzverarbeitung / Unterschied zwischen Schmerz und Nozizeption
  • Darstellung verschiedener Schmerzwahrnehmungen (akuter vs. Chronischer Schmerz, projizierter Schmerz, Phantomschmerz)
  • Wie kann ich Schmerz messen?
  • Wie lassen sich Schmerzen behandeln (mit besonderem Blick auf chronische Schmerzpatienten)

Referent: Herr Ch. Hill, Physiotherapeut / Manualtherapeut Fachlehrer für manuelle Therapie

Teilnehmer: Ergo-, Physio-, Sporttherapeuten

Termin: Freitag, 19. Juni 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Patienten mit Neglect und Pusher Symptomatik besser verstehen, lagern und transferieren

Praxisorientiertes Seminar zum Umgang mit  Patienten mit Neglect- und Pusher-Symptomatik:–

  • Warum rutschen Patienten immer aus dem Rollstuhl?
  • Warum bleiben sie nicht gerade sitzen? 
  • Was ist „die Mitte“? Was ist „gerade“? 
  • Erklärung der neuropsychologischen Störungen

auch als ergänzendes Praxismodul des Seminares „Neuropsychologie - aus der Praxis für die Praxis - sinnvoll oder als weiterführende Spezialisierung des Kompaktseminares zum Lagern, Transferieren, Positionieren und Aktivieren: "Der Patient, die Schwerkraft und ich"

Referentin: Frau S. Rupprecht, Physiotherapeutin

Teilnehmer: Berufstätige im pflegerischen oder therapeutischen Bereich

Termin: Montag, 03. Februar 2020

Uhrzeit: 09:00 bis 12:00 Uhr

Seminargebühr: 60,00 Euro (zzgl. MwSt.)

Die Stomaanlage stellt für den Betroffenen eine neue, oft belastende Lebenssituation dar. Dieses Seminar bietet die theoretischen Grundlagen, um durch pflegerisches Handeln dem Patienten die besten Voraussetzungen für seine Rehabilitation zu bieten.

Inhalte u.a.:

  • Verschiedene Stomaarten
  • Materialien zur Versorgung des Stomas
  • Patientenedukation
  • Entlassungs- und Überleitungsmanagement

Referentin: Frau S. Schmidt, exam. Krankenschwester, Expertin für Enterostomatherapie

Teilnehmer: Pflegepersonal

Termin: auf Anfrage

Uhrzeit: 09.00 bis 12.00 Uhr

Seminargebühr: 60 Euro (zzgl. MwSt.)

Warum fragt der Patient immer dasselbe oder warum  findet er immer wieder links die Dinge nicht? Wie kann ich Betroffene unterstützen? Diese und ähnliche Fragen sowie entsprechende Antworten und Tipps sind Thema der Tages-Fortbildung.

Seminarinhalte: 

  • Definitionen Psychologie und klinische Neuropsychologie
  • Grundlagen Neuroanatomie
  • Diagnostik, Tests, Assessments, Beobachtungen und Screening
  • Neuroplastizität: Grundsätze und Einfluss auf die Hirnorganisation
  • Verhalten/Persönlichkeit

Referent: Herr Dr. rer. medic. V. Völzke, Leitung Therapie,  Psychologie, Neuropsychologie,  VAMED Klinik Hattingen

Teilnehmer: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  aller Berufsgruppen, die mit neurologischen/ psychiatrischen/geriatrischen Patienten arbeiten.

Termine: Tagesseminar

1. Kurs: 29.01.2020                                                                     

2. Kurs: 27.05.2020                                                                             

3. Kurs: 09.09.2020    

Uhrzeit: 09:00 bis 16:00 Uhr

Seminargebühr: 120,00 Euro (zzgl. MwSt.)

Pflegediagnostik und pflegetherapeutische Handlungskonzepte im Fokus neurologischer Störungsbilder

Das Seminar vermittelt theoretische und praktische Kompetenzen zur Lehre und zur Umsetzung des pflegediagnostischen Prozesses sowohl mit als auch ohne die Nutzung von Pflegeklassifikationssystemen in Verbindung mit der Indikationsstellung von aktivierend-therapeutischen Handlungskonzepten der Pflege.
Das Seminar ist an alle Personen gerichtet, die Kompetenzen im Rahmen der Pflegediagnostik erlernen/auffrischen möchten. Die gelernten Fähigkeiten im pflegerischen Diagnostizieren werden dabei gezielt anhand von Fallbeispielen in Kontext neurologischer Störungsbildern angewandt und gefestigt. Ziel des Seminars ist es zudem, Kenntnisse im Bereich der exakten Indikationsstellung von pflegetherapeutischen Leistungen zu festigen und Einblicke in spezielle aktivierend-therapeutische Pflegetechniken zu vermitteln, sodass Menschen mit neurologischen Störungsbildern und/oder Wahrnehmungsstörungen ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert werden können. Im Seminar werden die theoretischen Konzepte mit fachpraktischen Beispielen anschaulich vermittelt und didaktische Überlegungen diskutiert, wie und in welcher Weise die Kernkompetenz Pflegediagnostik in diesem Themenfeld gezielt entwickelt und gefördert werden kann. Durch Übungssequenzen werden die Kompetenzen im pflegerischen Diagnostizieren verfeinert und gefördert.

Seminarinhalte:

  • Grundlagen zum pflegediagnostischen Prozess und dem pflegerischen Diagnostizieren
  • Typische pflegediagnostische Problemstellungen bei ausgewählten neurologischen Störungsbildern
  • Indikationsstellung, Zielsetzung und Anwendung ausgewählter aktivierend-therapeutischer Pflegekonzepte
  • Kernkompetenz Pflegediagnostik in der Neurologie: Didaktische Überlegungen

Referentin: Frau K. Bonkowski, examinierte Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe; RECOM GmbH

Teilnehmer: Stationsleitungen, Praxisanleiter

Termin: Dienstag, 17. März 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 160 Euro (zzgl. MwSt.)

Medizinische Grundlagen zum Schädelhirntrauma in der Neuropädiatrischen Rehabilitation

Inhalte u.a.:

  • Schematischer Aufbau des Gehirns, Hirnfunktion und Störungen der Hirnfunktion
  • Methoden der Untersuchung des Gehirns
  • Definition und Einteilung des SHT
  • Ablauf des SHT
  • Übersicht der Therapieansätze
  • Folgen eines SHT und therapeutische Ansätze
  • Medizinische Terminologie / Medizinisches Glossar

Dieses Seminar ist auch ein Baustein der Modularen Weiterbildung zum „Neurokompetenten Fachberater“

Teilnehmer: Sozialarbeiter, Case Manager, Lotsen, interessierte Ärzte, Pflegende und Therapeuten in der Neuropädiatrischen Rehabilitation

Referent: Herr Dr. med. U. Hustedt, Ärztlicher Leiter Hessing Förderzentrum für Kinder und Jugendliche

Termin: Freitag, 03. April 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Neuropsychologische Grundlagen zum Schädelhirntrauma in der Neuropädiatrischen Rehabilitation

Inhalte u.a.:

  • Definition "Neuropsychologie"
  • Hirnentwicklung
  • Entwicklung neuropsychologischer Funktionen
  • Klinische Aspekte
  • Bedeutung für den Arbeitsalltag in der Nachsorge Schädel-Hirn-verletzter Kinder

Dieses Seminar ist auch ein Baustein der Modularen Weiterbildung zum „Neurokompetenten Fachberater“

Referent: Herr Dr. rer. medic. V. Völzke, Leitung Therapie,  Psychologie, Neuropsychologie,  VAMED Klinik Hattingen

Teilnehmer: Sozialarbeiter, Case Manager, Lotsen, interessierte Ärzte, Pflegende und Therapeuten in der Neuropädiatrischen Rehabilitation

Termin: Donnerstag, 02. April 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Kompaktseminar zum Lagern, Transferieren, Positionieren und Aktivieren: "Der Patient, die Schwerkraft und ich"

Mobilitätsfördernde und positionsunterstützende Maßnahmen nehmen für pflegebedürftige Menschen einen hohen Stellenwert im Alltag ein. Therapeuten und Pflegekräfte im stationären und ambulanten Bereich sehen sich mit dem Versorgungsauftrag immer schwerer betroffener Patienten konfrontiert. Hierbei geht es nicht nur um das Abdecken von Prophylaxen, sondern darum, die individuellen Ressourcen der Patienten zu fördern und die Eigenständigkeit der Bewegungen zu unterstützen.

Dieses Seminar beleuchtet und hinterfragt bestehende Konzepte im Hinblick auf deren Evidenz und Alltagstauglichkeit. Mit dem Schwerpunkt der Aktivierung und Befähigung des Patienten gibt es viele praktische Übungseinheiten zu den Themen:

  • Lagerung, Bewegungsübergänge, Transfers
  • Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern
  • die wichtigsten Grundlagen des Sitzens und Positionierens

Referenten:

  • Frau A. Trenkner, Physiotherapeutin B.A., Leitung Fortbildungszentrum
  • Frau A.-K. Gesellnsetter, Ergotherapeutin bc(NL), Leitung Ergotherapie
  • Frau K. von Gersum-Gösele, Physiotherapeutin
  • Herr R. Volpers, Leitung Motorik

Teilnehmer: Berufstätige im pflegerischen oder therapeutischen Bereich

Termine: Mittwoch, 22. April 2020;     Mittwoch, 30. September 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Der praxisorientierte Workshop zur Robotikgestützten Therapie bringt hochkompetente Spezialisten auf dem Gebiet der Robotik zusammen, einem therapeutischen Bereich, der deutlich mehr für Patienten und Anwender bedeutet, als „maschinell zu bewegen".
Neben der umfänglichen  Darstellung der Möglichkeiten und Perspektiven der Robotikgestützten Therapie kann auch die facettenreiche therapeutische Arbeit mit Patienten und den verschiedensten Therapiegeräten erlebt werden. Ein konstruktiver Austausch entsteht u.a. bei der praktischen Anwendung an den Geräten.

Referenten: N.N.

Teilnehmer: Robotikanwender und interessierte aus Physio-, Ergo- und Sporttherapie, sowie Ärzte

Termin und Uhrzeit: Freitag, 13. März (13.00 bis 18.00 Uhr) und Samstag, 14. März (09.00 bis 15.00 Uhr)

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. Mwst.)

Konzepte

Spiegeltherapie ist eine relativ neue, einfach auszuführende kognitive Therapiemethode, die bei verschiedenen Erkrankungen angewandt wird. Hierzu zählen u.a. der Schlaganfall, Phantomschmerzen nach Amputationen, sowie das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS). Die Spiegeltherapie nutzt den Aspekt einer starken visuellen Stimulation zur Bewegungsförderung bzw. Schmerzreduktion. Allerdings scheinen nicht alle Patienten in gleichem Maße für diese Therapie geeignet zu sein und davon zu profitieren. Verschiedene patientenspezifische und behandlungsspezifische Merkmale sind unter anderem für den Erfolg der Behandlung relevant.
 
Inhalte
Theoretisch-wissenschaftlicher Hintergrund

  • Das Spiegelneuronensystem und andere motorische Netzwerke
  • Bedeutung kortikaler Areale für die Wahrnehmung und Neglekt
  • Kortikale Malplastizität bei Schmerzpatienten
  • Wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse zur Spiegeltherapie
  • Praktische Umsetzung der Therapiemethode bei
  • verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall
  • Schmerzen und Missempfindungen nach Amputationen
  • Komplexem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS) und anderen chronischen Schmerzsyndromen
  • Vorstellung eines teletherapeutischen Ansatzes zur Förderung des Eigentrainings der Patienten

Referent: Dr. Andreas Rothgangel, Zuyd University of Applied Sciences, Heerlen, NL


Teilnehmer: Ergo- Physiotherapeut/innen, Logopäden/innen, Ärztinnen/Ärzte, Neuropsycholog/innen

Termin: 07. Februar 2020

Uhrzeit: 09.30 bis 16.30 Uhr

Seminargebühr: 150 Euro (zzgl. MwSt.)

HoDT Thementag Handlungslogik: Warum macht der das? Warum verhält die sich so?

Zielgruppe: Mitarbeitende der neurologischen Rehabilitation aller Professionen

Warum macht der das? Patienten mit neuropsychologischen Störungen zeigen oft Verhaltensweisen, die stören, und die zunächst nicht zu verstehen sind. Beispielsweise isst eine Neglectpatientin nicht, was links auf ihrem Teller liegt, spricht nicht mit ihrem Mann, der links sitzt und nennt ihren Arm „Fritzchen“; ein Apraxiepatient hält seinen Rasierapparat unter den Wasserhahn und hackt mit dem Messer im Brot herum statt die Butter zu streichen – und beide finden, dass sie selbst doch nichts falsch machen... Im klinischen Tagesablauf, während Pflege und Therapie, ergeben sich daraus immer wieder Probleme und Fragen, und ein gutes Miteinander in einer klientenzentrierten Rehabilitation ist gefährdet oder sehr mühsam. In Kombination mit kurzen Grundlagenteilen wird auf dieses Arbeitsfeld im Thementag beispielhaft eingegangen. Es werden Einblicke in die Störungsbilder gegeben und hilfreiche Strategien vorgestellt. Patientenbeispiele ermöglichenden Übertrag in den Arbeitsalltag. Die Basis dafür bildet die Neugier auf die Handlungslogik der Patienten – warum macht der das so? Warum verhält die sich so? Was folgt daraus für mein Handeln?

Referentin: Friederike Kolster, Ergotherapeutin, Lehr-Ergotherapeutin (DVE), HoDT-Instruktorin

Teilnehmer: interdisziplinär

Termin: Dienstag, 12. Mai 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 17.00 Uhr

Seminargebühr: 150 Euro (zzgl. MwSt.)

TAktiP-therapeutisch aktivierende Pflege (Schwerpunkt “Bobath-Konzept“)

Therapeutisch aktivierend zu Pflegen bedeutet, den pflegebedürftigen Menschen zu größtmöglicher Selbständigkeit zu führen. Wahrnehmungs- ,Kommunikations- und Bewegungseinschränkungen der Patienten bedeutet eine besondere Pflegesituation. Die Befähigung zur therapeutisch aktivierende Pflege hilft, diese pflegerische Herausforderung angemessen zu bewältigen. Die Kernprobleme bei der Arbeit nach dem Bobath-Konzept sind die zentral bedingte teilweise oder vollständige Lähmung eines Körperabschnittes, die Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen, unkontrolliert erniedrigte Muskelspannung (Hypotonus) bzw. unkontrolliert erhöhte Muskelspannung (Hypertonus, Spastik), sowie die Störungen der Körperselbstwahrnehmung. Der Kursteilnehmer soll verstehen, dass jede pflegerische Handlung, individuell angepasst und adäquat unterstützt nach den Prinzipien der therapeutisch aktivierenden Pflege zur bestmöglichen Verbesserung der Lebensqualität des Patienten dient. Theoretische Unterrichtseinheiten sorgen für das notwendige Hintergrundwissen und unterstützen die Argumentation des Handelns im interdisziplinären Team. Schwerpunkt des 3 tägigen Kurses ist die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten im Umgang („Handling“) mit den Patienten. Sie erfolgt durch die Arbeit der Kursteilnehmer untereinander unter folgenden Gesichtspunkten:

  • Grundlagen und Anbahnung von normaler Bewegung
  • Ausrichtung und Kontrolle von Schlüsselregionen/Körperabschnitten
  • Lagerung/ Positionierung
  • Hilfestellung bei Bewegungsübergängen innerhalb und außerhalb des Bett
  • Vermeidung bzw. Umgang mit Sekundärschäden (z.B. schmerzhafte Schulter)
  • Rückenschonendes Arbeiten

Referentin: Elke Strifler-Drews, Pflegefachkraft

Teilnehmer: Pflegepersonal

Termin: 20. Bis 22. Januar 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: auf Anfrage

Der Einsatz der neurokognitiven Rehabilitation nach Prof. Perfetti bei Patienten mit apraktischen Störungen

Prof. Carlo Perfetti als Begründer der Neurokognitiven Rehabilitation hat umfassend die Behandlung von Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen erforscht und ein Therapiekonzept entwickelt, welches international verbreitet ist. Ein besonderer Fokus liegt in der Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit als wichtige Grundlage für die Ausführung alltäglicher Aktivitäten. Besondere Merkmale der Übungen sind das Arbeiten mit geschlossenen Augen, die geführten Bewegungen, das Nutzen von Sprache, die Aufmerksamkeit sowie das Gedächtnis und die Verarbeitung und Transformation somästhetischer Informationen. Die Behandlung der Apraxie hat einen besonderen Stellenwert in der neurokognitiven Rehabilitation. Patienten mit einer Apraxie zeigen Schwierigkeiten bei der Imitation von bedeutungsvollen oder abstrakten Gesten, beim zweckmäßigen Gebrauch von Objekten und/oder der Geschicklichkeit der Bewegungsausführung (Binkowski et al., 2013). Im Rahmen der Behandlung wird der Patient deshalb darin unterstützt, seine Aufmerksamkeit auf Gelenkkomponenten zu lenken, die in eine Handlung involviert sind sowie auf die Dekodierung und Transformation von verschiedenen Informationsquellen (visuell, verbal, somästhetisch) mit dem Ziel, die Bewegungsabläufe zu verbessern. Im Rahmen des Seminars werden neben theoretischen Aspekten auch Testsequenzen und mögliche Übungen an verschiedenen Patientenbeispielen gezeigt.

Referentin: Birgit Rauchfuß, Ergotherapeutin (Bachelor of Sc. in OT), Fachtherapeutin für NeuroKognitive Rehabilitation (VFCR)®, 1. Vorsitzende des VFCR

Teilnehmer: Ergo-, Physio-, Sporttherapeuten

Termin: 09. November 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro zzgl. MwSt.)

Lehre und Beratung

Haftungs- und Opferschutz in der Neuropädiatrischen Rehabilitation

Inhalte u.a.:

  • Der Kinderunfall …. Ein Problem in der Schadensabwicklung?
  • Haftung des motorisierten Verkehrsteilnehmers
  • Unfälle in der Nähe einer Bushaltestelle
  • Wegeunfälle
  • Anspruchsmeldung
  • Unfälle im Familienverbund
  • Ertrinkungsunfälle  
  • Aufgabe der Beratungsstellen
  • Anwaltliche Hilfe
  • Vermögens- und elterliche Sorge
  • Aspekte des Opferschutzes
  • Fallbeispiele 
  • Dieses Seminar ist auch ein Baustein der Modularen Weiterbildung zum „Neurokompetenten Fachberater“

Teilnehmer: Sozialarbeiter, Case Manager, Lotsen, interessierte Ärzte, Pflegende und Therapeuten in der Neuropädiatrischen Rehabilitation

Referenten:

Herr R. Buschbell, Anwalt; 1. Vorsitzender DIVO (Deutsche Interessengemeinschaft für Verkehrsunfallopfer e.V.)

Frau E. Auchter-Mainz, Opferschutzbeauftragte NRW

Termin: Donnerstag, 24. September 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien in der Fort- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe

Inhalte u.a.:

  • Einsatz digitaler Medien als Chance in der Weiterbildung
  • Was ist Blended Learning (sinnvolle Verknüpfung von Präsenz- und Online-Lernen)?
  • Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes digitaler Medien, um Lernen zu ermöglichen.

Teilnehmer: Dozenten, die in der Fort- und Weiterbildung der Gesundheitsberufe tätig sind

Referentin: Frau S. Jung, Ergotherapeutin, bc of Health in OT(NL), MA Erwachsenenbildung

Termin: 11. November 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Fortbildung für Sozialarbeiter, Case Manager, Lotsen, Pflegende und Therapeuten in der Neuropädiatrischen Rehabilitation.

Start Februar 2020: Modulare Weiterbildung in Kooperation mit dem Kinderneurologie-Hilfe Bundesverband e.V. an den Standorten Hattingen und Münster.

Inhalte unter anderem:

  • Case Management
  • Rehabilitation und Teilhabe
  • Haftungsschutz und Opferschutz
  • medizinische und neuropsychologische Grundlagen
  • schulische Integration
  • Sprach- und Sprechstörungen
  • ICF
  • Pflege/ Begutachtung MDK
  • Gesprächsführung

Diese Weiterbildung umfasst insgesamt 120 Stunden aufgeteilt auf fünf Themenblöcke (jeweils zwei bis drei Tage).

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Teilnehmer in der Lage eine beratende Funktion im Akut- und Rehabereich sowie ambulant und in Sozialpädiatrischen Zentren zu übernehmen.

Jedes Modul aus dieser Seminarreihe ist auch als eigenständiges Seminar buchbar.

Die Behandlung von Menschen ohne vorhandenen Krankenversicherungsschutz ist eine hochaktuelle Thematik, mit der sich z.B. Krankenhäuser, Rehakliniken und niedergelassene Ärzte konfrontiert sehen.

Seminarinhalte:

  • Grundlagen für den Krankenversicherungsschutz in der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung
  • Leistungsansprüche und Verfahrenstipps für SGB II und SGB XII Leistungen  
  • Anspruch auf Krankenversicherungsschutz von EU-Bürger*innen: Grenzen und Tipps für die Praxis
  • Clusterung von möglichen Fallkonstellationen bei Personen ohne Krankenversicherungsschutz: Entwicklung von Checklisten zum Lösen von Fällen
  • Die zehn wichtigsten Infos zum „Mit-nach-Hause-Nehmen“

Referenten: Herr Dr. I. Neupert und Frau N. Kleinehanding

Teilnehmer: Sozialarbeiter, Verwaltungsangestellte

Termin: Montag, 16. November 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 220 Euro (zzgl. MwSt.)

Frührehabilitation Phase B

HoDT Aufbaukurs Spezial: HoDT bei schwer betroffenen Patienten

Bei schwer betroffenen Patienten steht oft das Funktionstraining im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit. Visionen und gangbare Wege für individuelle bedeutsame Teilhabe trotz starker Beeinträchtigung sind für das interdisziplinäre Team, die Angehörigen und die Patienten große Herausforderungen. Im Kurs werden wir uns mit nachfolgenden Themen beschäftigen:

Kursinhalte: Vertiefung Grundlagen der handlungsorientierten Diagnostik und Therapie, Vertiefung von Befund- und Behandlungsstrategien, Awarenesserarbeitung und Zielsetzung in der HoDT anhand von Patientenbeispielen, Erarbeitung nachhaltiger Teilhabe bei schwer betroffenen Patienten, Diagnostik und Differentialdiagnostik bei schwer betroffenen Patienten, Angehörigenintegration.

Der Kurs knüpft an die im HoDT-Grundkurs gelegten Grundlagen an.

Teilnehmer: Ergo-, Physio- und Sprachtherapeut*innen mit HoDT-Grundkurs
Referentinnen: Frau Friederike Kolster, Ergotherapeutin, Lehr-Ergotherapeutin (DVE), HoDT-Instruktorin und Assistentinnen

Termin: 7. bis 9. Mai 2020

Uhrzeit: 9.00 bis 17.30 Uhr

Seminargebühr: 310 Euro (zzgl. MwSt.)

Therapeutische Intervention in der Frührehabilitation

Eine große Herausforderung in der Frührehabilitation ist, dass mit nicht bewusstseinsklaren Patienten kaum aufgabenorientiert gearbeitet werden kann. So beschränken sich Therapeuten oftmals auf die Impairment-Ebene. Bei dem klassisch praktizierten "passiven Bewegen" wird versucht die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten oder den Muskeltonus zu beeinflussen, eine Aktivität wird dadurch aber eher nicht angebahnt. Hinzu kommen bei diesen Patienten oft Hindernisse wie Isolation durch Keimbelastung und somit die Einschränkung von Möglichkeiten durch verschiedene Geräte, Robotik oder Gruppentherapie.

Dieses Kompaktseminar bietet einen evidenzbasierten Überblick über die Möglichkeiten und Chancen in der Arbeit mit schwerbetroffenen Patienten. Ziel ist u.a. die Teilnehmer zu befähigen und zu inspirieren sich im interdisziplinären Team für die Versorgung der in Zukunft immer schwerer betroffenen Patienten aufzustellen.

Referentin: Frau S. Lamprecht, Physiotherapeutin (MSc)

Teilnehmer: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sportwissenschaftler

Termin: Samstag, 29. Februar 2020

Uhrzeit: 09:00 bis 16:00 Uhr

Seminargebühr: 150,00 Euro (zzgl. MwSt.)

Das Konzept der Basalen Stimulation® wurde von Prof. Andreas Fröhlich für mehrfach schwerstbehinderte Kinder entwickelt. Zusammen mit Christel Bienstein übertrug er dieses Konzept in die Pflege. Basale Stimulation® ist ein pädagogisch/therapeutisches und pflegerisches Konzept. Es unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeit. Neben den theoretischen Grundlagen werden die Inhalte durch praktische Übungen, Selbsterfahrungen, Einzel- und Gruppenarbeiten vermittelt. In diesem Seminar werden die Teilnehmer dazu befähigt, wahrnehmungsbeeinträchtigte Menschen nach den Erkenntnissen der Basalen Stimulation® in der Pflege individuell und professionell zu begleiten und zu pflegen. Somit wird der Kontakt mit Menschen, die eine andere Wahrnehmung haben als wir – die Betreuenden – für beide Seiten erleichtert.

Inhalte:

  • Einführung in die basale Stimulation
  • zentrale Ziele
  • Haltung und Menschenbild
  • Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Wahrnehmungsstörungen
  • grundlegende Wahrnehmungsbereiche (somatisch, vibratorisch, vestibulär)
  • Berührungsqualitäten
  • nonverbale Kommunikation
  • Beziehungsaufbau

Referentin: Elke Strifler-Drews, Pflegefachkraft, Praxisbegleiterin für Basale Stimulation in der Pflege

Teilnehmer: Pflegepersonal

Termin: 02. bis 04. Dezember 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: auf Anfrage

Diagnostik

Die GMFM ist ein Instrument, mit dem Veränderungen der körpermotorischen Fähigkeiten bei Kindern mit Cerebralparese gemessen werden können.  Anhand der Testergebnisse kann der therapeutische Erfolg objektiv erfasst und gegebenenfalls die therapeutische Strategie optimiert werden.

Um die Effektivität diagnostischer und therapeutischer Methoden im Kinder- und Jugendbereich nachzuweisen, stehen viele Evaluationsinstrumente zur Verfügung. Die bestechende Stärke der GMFM liegt in ihrer Praxisorientiertheit und in ihrer Validität der Bewertungen.

Ebenfalls Gegenstand dieses Kurses ist das Gross Motor Function Classification System (GMFCS). Anhand dieser altersabhängigen Klassifikation lässt sich die Prognose der körpermotorischen Fähigkeiten bei Kindern mit Cerebralparese abschätzen.

Referentinnen: Frau U. Michaelis und Frau S. Stein, Physiotherapeutinnen

Teilnehmer: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpädagogen und Ärzte

Termine und Uhrzeiten: 27.11.2020 von 09:00 bis 17:00 Uhr, Samstag, 28.11.2020 von 09:00 bis ca. 15:00 Uhr

Seminargebühr: 310,00 Euro (zzgl. MwSt.)

Das Canadian Occupational Performance Measure (COPM)-Ein unerlässliches To-do in der modernen, evidenzbasierten Ergotherapie!

Das Canadian Occupational Performance Measure (COPM) ist ein sehr etabliertes betätigungsorientiertes und klientenzentriertes Befunderhebungsmessinstrument in der modernen evidenzbasierten Ergotherapie. In einem halbstrukturierten Interview werden mit den Klienten dessen Betätigungsressourcen, Betätigungsanliegen und Betätigungsprobleme erhoben. Anschließend wählt der Klient, die aus seiner Sicht wichtigsten Betätigungsprobleme aus und bewertet dessen Ausführung und seine Zufriedenheit mit der Ausführung. Auf dieser Grundlage werden am Ende der Befunderhebungsphase konkrete überprüfbare Therapieziele formuliert und Therapieergebnisse werden durch weitere COPM-Kontrollen messbar und überprüfbar. Die Anwendung des COPM führt zudem zu einer deutlich aktiveren Mitarbeit und größeren Zufriedenheit der Klienten im therapeutischen Prozess. In diesem Workshop lernen die Teilnehmer das Canadischen Modell „ Canadian Model of Occupational Performance and Engagement“ (CMOP-E) und das dazugehörige Prozessmodell „Canadian Practice Process Framework“ (CPPF) kennen, die den theoretischen Hintergrund des Assessments bilden. Schwerpunkt des Kurses ist die Vorstellung und Anwendung des COPM. Die Teilnehmer lernen anhand von Fallbeispielen, praktischen Übungen und bewährten Durchführungstipps. Für Teilnehmer aus dem Fachbereich Pädiatrie wird auch die Anwendung des COPM mit den Eltern bzw. mit dem Kind thematisiert.

Inhalte:

  • Grundlagen des CMOP-E, CPPF und COPM
  • Grundlagen zur Gesprächsführung
  • Vorstellung und Erprobung des COPM
  • Vorstellung von Durchführungshilfen

Referentin: Frau B. Winter; Ergotherapeutin, Lehrtherapeutin in der Ergotherapie und Fachbuchautorin

Teilnehmer: Ergotherapeuten

Termin: 30. März 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Kommunikation, Konflikte, Sozialkompetenz

Resilienz - Selbsterfahrung in Kunst- und Musiktherapie

Es gibt Menschen, die trotz Fehlschlägen oder Krisenerlebnissen nicht aufgeben, sondern die Fähigkeit entwickeln, weiterzumachen. Sie erholen sich schnell von Rückschlägen und gehen daraus souverän hervor. Dahinter steckt die Resilienz:

Diese innere Stärke oder psychische Widerstandsfähigkeit hilft, in belastenden Situationen widerstandsfähig zu sein und dies möglichst als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Das Seminar bietet Gelegenheit "Resilienz" im Kontext von Musik- und Kunsttherapeutischen Ansätzen zu erfahren.

Theoretisch und praktische Inhalte u.a.:

  • Gelassen und stark im Stress
  • Burnout-Prävention und Achtsamkeit
  • Work-Life-Balance
  • Musikalisches Erleben
  • Künstlerisches Erleben

Referenten: Hr. Dr. rer. medic. V. Völzke, Psychologischer Psychotherapeut

Frau M. Platten, Dipl. Musiktherapeutin

C. Anders, Dipl. Kunsttherapeutin

Teilnehmer: interdisziplinär (Verwaltung, Therapie, Ärzte, Pflege…)

Termine: Samstag, 21. März 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühren: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Aktive Patientenansprache sowie Umgang mit schwierigen Mitarbeitern/Patienten 

Lernziele

Die Teilnehmer...

  • kennen die Grundlagen der erfolgreichen Gesprächsführung
  • verstehen warum die Basis für gelungene Kommunikation eine positive Grundeinstellung ist
  • können Professionalität, kundenorientierte Kommunikation leben und dem Kunden/Patienten gegenüber authentisch und engagiert auftreten 
  • erlernen lösungsorientierte Gespräche zu führen auch im Umgang mit schwierigen Kunden 

Kommunikationsmodelle und deren Anwendung im Kundengespräch

  • Sach- und Beziehungsebene
  • Wertschätzung und Feedback
  • Herausforderungen im Patienten-/Kundenkontakt
  • souveräner Umgang mit schwierigen Patienten/Kunden und Gesprächspartnern

Praktische Kommunikationstipps

  • Sympathisch und verständlich formulieren
  • Aktives Zuhören und Fragetechniken
  • Lösungsorientierte Gesprächsführung

Besonderheiten am Telefon

  • Professionelle Meldeformel
  • Checkliste für professionelles Telefonverhalten

Umgang mit Beschwerden 

  • Beschwerde als Chance: Grundregeln für Beschwerden etc.
  • Vorsicht: Emotionen und Eskalationsbeschleuniger

Referentin: Frau M. Dannehl, Dipl. Psychologin, Personal- und Organisationsentwicklung

Teilnehmer: interdisziplinär (Verwaltung, Therapie, Ärtze, Pflege…)

Termine: Tagesseminar

1. Kurs: Dienstag, 24. März 2020

2. Kurs: Mittwoch, 25. März 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Erfolgreiche Gesprächsführung im Führungsalltag: Schwerpunkt Feedbackgespräch

Ziele:

  • Teilnehmer/innen kennen die wichtigsten Grundlagen der Gesprächsführung.
  • Teilnehmer/innen können verbindliches und wertschätzendes Feedback geben und kennen auch die Regeln der Annahme von Feedback.
  • Teilnehmer/innen können festgefahrene Gesprächssituationen lösen.
  • Teilnehmer/innen können effiziente und effektive Kritikgespräche führen.
  • Teilnehmer/innen bereiten AU- Gespräche vor und lernen, wie sie die beidseitige Verantwortung (Unternehmen UND Mitarbeiter/in) für die Gesundheit und Arbeitsleistung der Mitarbeiter/innen im Gespräch deutlich machen, um die Eigenverantwortung der Mitarbeiter/innen bzgl. ihrer Gesundheit zu erhöhen.

 Inhalte:
Grundlagen Kommunikation, die richtigen Fragen stellen, Ich-Botschaften statt Du-Botschaften, Feedback geben und nehmen, Gesprächsablauf Kritikgespräch, Üben von Kritikgesprächen, Vorbereiten und Durchführen von AU- Gesprächen, Fallbeispiele bearbeiten...

Referentin: Frau D. Krämer, Dipl.-Psychologin; Training, Coaching, Beratung

Teilnehmer: Führungskräfte

Termin: Freitag, 15. Mai 2020

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühr: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Wie fällt mir der Umgang mit Angehörigen leichter? Warum empfinde ich manche Angehörige als schwierig oder warum sind Angehörige manchmal schwierig?

Diesen Fragen widmet sich der Kurs rund um den Umgang und die Integration von Angehörigen: – Angehörige und deren Handlungsweise verstehen  – Erkennen der jeweiligen Situation/Phase eines Angehörigen  – Angehörige als wichtiger Kontextfaktor für die häusliche Reintegration und als Ressource für den Therapiefortschritt

Referent: Sabine Rupprecht, Physiotherapeutin

Teilnehmer: Personen mit Patienten- und Angehörigenkontakt

Termin: Dienstag, 06. Oktober 2020

Uhrzeit: 09:00 bis 12:00 Uhr

Seminargebühr: 60,00 Euro (zzgl. Mwst.)

Übermäßiger Stress kann die Gesundheit belasten und krank machen. Gerade wir als Gesundheitsprofis sollten besonders auf uns aufpassen. Durch verschiede Übungen können wir den inneren Stressreaktionen entgegenwirken.

Basierend auf dem international erfolgreichen MBSR-Konzept praktizieren wir verschiedene Meditationsformen und üben uns in der Kunst der achtsamen Selbstbeobachtung.

Referent: Herr S. Handke, Arzt und Achtsamkeitslehrer mit langjährigen Erfahrungen in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatischer Medizin

Teilnehmer: interdisziplinär

Termine: Tagesseminare

1.Kurs: Freitag, 14.02.2020

2. Kurs: Samstag, 15.02.2020

3. Kurs: Freitag 13.11.2020

4. Kurs: Samstag, 14.11.2020               

Uhrzeit: 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminargebühren: 120 Euro (zzgl. MwSt.)

Technik ist nicht Alles - Was wirkt in der Rehabilitation "noch"?

Interaktiver Workshop zu Kommunikation und Beziehungsgestaltung

Workshop für Personen mit Patientenkontakt in Medizin, Pflege und Therapie

Aus jahrzehntelanger Forschung und Erfahrung wissen wir, dass nicht nur die Inhalte der Therapien oder die Technik der Pflege oder Medizin wichtig sind, sondern insbesondere die „therapeutische“ Beziehung und hilfreiche Kommunikation zum Patienten/Klienten.

Im Workshop wird wissenschaftliches Hintergrundwissen verständlich erläutert. Weiterhin werden Anregungen zum Aufbau eines guten Patientenkontakts vermittelt, aber auch Aspekte von hilfreicher Kommunikation, Nähe und Distanz kritisch diskutiert. Schwerpunktthemen sind insbesondere der Beginn und das Ende einer „therapeutischen“ Beziehung und eine hilfreiche Kommunikation auch in "schwierigen" Situationen.

Eigene Erfahrungen sollen bewusst in den Workshop eingebracht werden. 

Referenten: Dr. phil. Sandra Miener und Dr. rer. medic. Volker Völzke, Psychologische Psychotherapeuten

Teilnehmer: Personen mit Patientenkontakt

Termin: Samstag, 17. Oktober 2020

Uhrzeit: 09:00 bis 16:00 Uhr

Seminargebühr: 120,00 Euro (zzgl. MwSt.)

Viertägiger Kurs zum sicheren, respektvollen und professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression (Prävention, Deeskalation, Intervention, Nachsorge).

Die Teilnehmer des Trainings lernen, aggressives Verhalten zu erkennen und zu klassifizieren, um die Situation mit geeigneten Mitteln zu deeskalieren. Gewalttätige Übergriffe sollen dadurch weniger wahrscheinlich werden. Falls auf Gewalt reagiert werden muss, um sich selbst, andere Patienten oder auch den Patienten selbst zu schützen, sollte das Vorgehen trainiert und zwischen den verschiedenen beteiligten Berufsgruppen gut abgestimmt sein.

Referenten: Jennifer Wiebecke, Psychologin und PDI Trainerin und Oliver Klein, Krankenpfleger und PDI Trainer

Teilnehmer: Personen mit Patientenkontakt

Termine:
1.Kurs: 05. bis 10. März 2020 (Samstag und Sonntag frei)
2.Kurs: 29. Oktober - 03. November 2020 (Samstag und Sonntag frei)

Uhrzeit: 9.00 bis 17.30 Uhr

Seminargebühr: 480 Euro (zzgl. MwSt.)

Leistung und Fortbildungspunkte

Bei allen Seminaren sind neben aktuellen und spannenden Inhalten in gemütlicher Atmosphäre alle Arbeitsmaterialien wie Skripte oder Handbücher sowie die Tagesverpflegung in den Gebühren inbegriffen. Bei einigen Kursen bieten wir zudem ein Abendprogramm an.

Fortbildungspunkte

Pflege: Das Fortbildungszentrum Hattingen ist registrierter Schulungs- und Weiterbildungsanbieter der Registrierungsstelle beruflich Pflegender (RbP). Für alle Fortbildungen, deren Teilnehmer beruflich Pflegende sind, wurden Fortbildungspunkte bei der „Registrierung beruflich Pflegender“ beantragt. Nähere Informationen erhalten Sie unter http://www.regbp.de

Therapie: Therapie: Als Veranstalter tragen wir dafür Sorge, dass sowohl die Dozenten, als auch die Fortbildungsangebote den entsprechenden Qualitätskriterien entsprechen. Unterrichtseinheiten und Fortbildungspunkte werden auf der Teilnahmebescheinigung ausgewiesen.

Anne-Kathrin Trenkner

Leitung Fortbildungszentrum
Anne-Kathrin Trenkner

E-Mail

Telefon

(02324) 966-93255
Unser Seminarprogramm 2019 können Sie hier herunterladen.