Reha Ambulant

Was ist ambulante Rehabilitation?

Im Mittelpunkt stehen zwei Kernaufgaben: Der speziell für Sie entwickelte und erarbeitete Therapieplan und die ebenso individuellen Therapieziele.

So gehen wir vor:

Natürlich kommen die Techniken der Krankengymnastik, der Physikalischen Therapie und der Medizinischen Trainingstherapie zum Einsatz genau wie Methoden der Apparativen Therapie. Ergänzt wird die Reha- Maßnahme im speziellen auch durch eine Ernährungsberatung, bei Bedarf durch eine psychologische Beratung und sozialrechtliche Beratung bzw. Krankenpflege.

Hier findet die Reha statt:

Eine Übernachtung erfolgt nicht in der Einrichtung.Sie sollen eingebunden werden in den "häuslichen Alltag" und Ihre gewohnte familiäre Umgebung. Was Sie bei uns im Gesundheitszentrum lernen, können Sie daheim gleich umsetzen. 

Die Nachsorge:

Die Rentenversicherungen bieten eine Nachsorge nach Ihrer Rehabilitation in Form von einer  Irena/ bzw. T-Rena Maßnahme an. Diese kann individuell von Ihrem internen Arzt beantragt werden.

Die Rehabilitationsziele werden mit dem jeweiligen Rehabilitanden individuell unter Berücksichtigung körperlicher, psychischer und sozialer Aspekte nach dem biopsychosozialen Modell erarbeitet.

Zusätzlich werden die Rehabilitationsziele an die Internationale Klassifikation der Funktionseinschränkungen (ICF), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angelehnt.

  1. Entzündungs- und Stoffwechselbedingte muskuloskelettale Erkrankungen, Rheumatische Gelenk- und Wirbelsäulenkrankheiten (z. B. chron. Polyarthritis, Spondarthritiden), Kollagenosen, systemische Vaskulitiden Kristallablagerungskrankheiten, infektbedingte rheumatische Krankheiten, Knochenstoffwechselkrankheiten, weichteilrheumatische Krankheiten, Z.n. nach Operation wegen entzündungs- oder stoffwechselbedingter muskuloskelettaler Krankheit.
  2. Degenerativ muskuloskelettale Erkrankungen Arthrosen der peripheren Gelenke, bandscheibenbedingte Erkrankungen und andere degenerative Erkrankungen der peripheren Gelenke und der Wirbelsäule (z. B. Periarthropathien, Diskopathie, Spondylarthrosen), Z. n. Operationen wegen degen. muskuloskelettalen Erkrankheiten.
  3. Angeborene oder erworbene Krankheiten durch Fehlbildung, Fehlstatik und Dysfunktion der Bewegungsorgane Muskelerkrankungen, Z. n. Operation in Bezug auf die Grunderkrankung.
  4. Folgen von Verletzungen der Bewegungsorgane Frakturen im Bereich von Armen und Beinen, Wirbelsäule und Becken, Gelenkluxationen, Sehnen- und Bandrupturen, Muskelverletzungen, posttraumatische Nervenläsionen, Gliedmaßenverletzungen, andere Verletzungsfolgen, Z. n. Operation verletzter Bewegungsorgane.

Es besteht die Zulassung für sämtl. Kostenträger inkl. Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd, Landwirtschaftliche Rentenversicherung LSV, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, sämtl. gesetzliche Krankenkassen sowie private Krankenkassen als auch Berufsgenossenschaften.

Zu den ärztlichen Leistungen zählen die Aufnahmeuntersuchung mit Feststellung der Rehabilitationsfähigkeit. Außerdem wird bei der Aufnahmeuntersuchung eine ausführliche Anamnese erhoben und ein ausführlicher Untersuchungsstatus.

Anschl. werden mit dem Patienten zusammen die Rehabilitationsziele festgelegt und schließlich das Therapieprogramm festgelegt. Eventuell notwendige diagnostische Untersuchungen werden durchgeführt oder eingeleitet. Während der ambulanten medizinischen Rehabilitation werden regelmäßig die Patienten bei der Arztvisite gesehen und betreut. Ggf. wird die Therapie angepasst. Am Ende der ambulanten medizinischen Rehabilitation wird nach der Abschlussuntersuchung ein ausführlicher Entlassungsbericht nach den Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung bzw. der Krankenkassen gefertigt. Hierin ist auch eine ausführliche sozialmedizinische Beurteilung enthalten.

Zusätzlich können an diagnostischen Mitteln während der medizinischen Rehabilitation (teilw. in Kooperation) folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • Ultraschalluntersuchung
  • EKG
  • Lungenfunktion
  • Belastungs-EKG
  • Herzultraschall
  • Röntgen
  • MRT
  • Szintigraphie

An zusätzlichen ärztlichen Behandlungen können Infiltrationen durchgeführt werden. Außerdem können chirotherapeutische Manualbehandlungen durchgeführt werden sowie kleinere Wundversorgungen bzw. Infusionstherapien. Außerdem kann Akupunktur durchgeführt werden.

IRENA / T-RENA

Im Rahmen der Nachsorge bieten wir im VAMED Gesundheitszentrum Chiemgau die IRENA (Intensive REhabilitationsNAchsorge) oder T-Rena (Trainingsbasierte REhabilitationsNAchsorge) der Deutschen Rentenversicherungsträger an.
Hierzu benötigen wir eine Verordnung einer ambulanten oder stationären Rehabilitationseinrichtung.

Die Behandlungen erfolgen in der Gruppe, 24 Termine, 1 bis 3 x pro Woche über max. 6 Monate nach Ende der Reha. Enthalten sind hierin ca. 90 bis 100 Minuten Gruppenbehandlungen, wie z. B. Entspannungsgruppe, Rückenschule, medizinische Trainingstherapie.

Rehabilitationssport Wirbelsäule

Kursinhalt:

  • Kräftigung und Dehnung der Rückenmuskulatur
  • Entspannungsübungen-Rückengerechtes Verhalten im Alltag

Wie komme ich zu Reha-Sport?:

  • Deutsche Rentenversicherung (Verordnung über Reha-Arzt, Beginn 3 Monate nach Reha Ende, 2x/Woche, max. 6 Monate)
  • Ges. Krankenkassen (Hausarzt/Orthopäde verordnet Rehasport je nach Genehmigung 50 Termine, 2x/Woche, innerhalb 18 Monaten, Download Formblatt 56)

Über unseren Sozialarbeiter können sämtl. vor Ort tätigen Selbsthilfegruppen vermittelt werden. Hierzu gehören z. B.:

  • Selbsthilfegruppen für Alkoholiker
  • Blaues Kreuz
  • Rheumaselbsthilfegruppe
  • Alleinstehende
  • Alphabetisierung
  • Angstselbsthilfe "Courage"
  • Arbeitsuchende
  • Asthma
  • Blinde
  • Borderliner
  • Coabhängigkeit
  • Depressionen
  • Diabetes-Trostberg
  • Essstörungen
  • Fibromyalgie
  • Frühgeborene
  • Gehörlose
  • Hepatitis C
  • Herzerkrankungen
  • Herzkind
  • Kontaktschwierigkeiten
  • Kreuzbund
  • Kreuzbund-Frauen
  • Lesen und Schreiben
  • Multiple Sklerose
  • Ohrengeräusche
  • Parkinson
  • Psychisch Kranke
  • Restless Legs
  • Rheuma/Fibromyalgie
  • Schlafstörungen
  • Senioren
  • Stomaträger
  • Trennung bewältigen

Weitere Infos finden sie hier.