Auf einen Blick:

Informationen zum Coronavirus (Sars-CoV-2)

Informationen zum Coronavirus (Sars-CoV-2)

In dieser besonderen Situation haben Sie sicher viele Fragen. Auf dieser Seite haben wir Ihnen wichtige Informationen, Links und Hinweise zusammengestellt.

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Angehörige,

angesichts der Ausbreitung des Coronavirus stehen wir alle vor großen Herausforderungen. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, Sie und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Das Virus verbreitet sich schnell und der weitere Verlauf ist nur schwer vorhersagbar. Grund zu übertriebener Sorge besteht dennoch nicht, auch wenn in den Medien und vor allem in den Sozialen Netzwerken ein anderer Eindruck entstehen kann. Wir möchten Sie darüber informieren, was wir in unseren Einrichtungen tun, um Sie und unsere Mitarbeiter zu schützen. Aber auch Sie können uns dabei helfen, die Verbreitung des Virus zu minimieren.

Informationen zum Coronavirus

Covid-19, so lautet die offizielle Bezeichnung der Erkrankung, kann leichte Erkältungssymptome bis hin zu schweren Lungenentzündungen hervorrufen. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung allerdings eher leicht bis moderat. Ältere Menschen mit Vorerkrankungen und einem schwachen Immunsystem sind häufiger von einem schweren Verlauf betroffen. Viele Erkrankte zeigen aber keine bis wenig Symptome.

Wie können Sie sich anstecken?

Der Coronavirus wird ähnlich wie die Grippe im Wesentlichen über Tröpfchen übertragen, also über Husten oder Niesen. Man vermutet, dass auch eine Übertragung über Kontaktflächen stattfinden kann. Es gibt zwei wesentliche Unterschiede zur Influenza (echte Grippe): Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus jedoch 2-14 Tage. Zum andern fehlen bei einer Coronainfektion in vielen Fällen der Schnupfen und das schwere Krankheitsgefühl.

Das tun wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter

In allen Einrichtungen der VAMED Gesundheit Deutschland haben wir ein umfassendes Hygienemanagement über speziell ausgebildetes Hygienefachpersonal etabliert. In dieser besonderen Situation haben wir unsere Maßnahmen intensiviert und passen diese täglich an die aktuellen Gegebenheiten an. Wir haben zudem einen Krisenstab gebildet, der sich mit der tagesaktuellen Entwicklung beschäftigt und mit den Aufsichtsbehörden in ständigem Kontakt steht. Die Sicherheit unserer Patienten und unseres Personals hat für uns oberste Priorität.

Besuchsregelungen

Einige Bundesbehörden haben inzwischen Vorgaben für Besuche in Kliniken oder Pflegeheimen erlassen, diesen folgen wir selbstverständlich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus diesem Grund ab sofort neue Besuchsregelungen in unseren Einrichtungen eingeführt haben:

Um die Verbreitung des Coronavirus zu erschweren und die Gefahr einer Ansteckung unserer Patientinnen und Patienten, ihrer Angehörigen sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu reduzieren, gilt in den meisten Kliniken und allen Pflegeeinrichtungen deshalb ab sofort ein generelles und umfassendes Besuchsverbot. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der jeweiligen Internetseite.
Sollten Sie einen dringenden Bedarf für einen Besuch haben, sprechen Sie direkt mit der betreffenden Klinik bzw. Einrichtung über eine mögliche Ausnahme.

Patientenaufnahmen

Wir haben verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter folgen wir den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, ergreifen präventive Maßnahmen und bereiten uns in alle Einrichtungen auf mögliche Verdachtsfälle vor. Wichtig ist die Isolation der Erkrankten, der Kontaktpersonen und der Reisenden aus Risikogebieten. Unseren Patienten stellen wir bei Aufnahme deshalb Fragen zu möglichen Risikofaktoren. Sollte dabei ein Verdacht entstehen, leiten wir weitere Maßnahmen ein oder vereinbaren einen späteren Termin für Ihre Aufnahme.

Mehrere Bundesländer und Kostenträger haben begonnen, Rehamaßnahmen zu untersagen, ausgenommen von dieser Regelung sind dabei explizit Anschlussheilbehandlungen (Aufnahmen von Patienten nach einer Akutbehandlung). Wir folgen diesen Vorgaben und Empfehlungen. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihrer Einrichtung.

Händewaschen hilft – achten Sie auf Handhygiene

Erkältungs-, Grippe- und auch Coronaviren verbreiten sich über Tröpfchen und den direkten und indirekten Kontakt. Helfen Sie mit und unterbrechen Sie die Übertragungskette!

Am wichtigsten sind die allgemeinen Hygieneregeln.

Jeder einzelne kann etwas tun

  • Regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen mindestens 20 bis 30 Sekunden lang mit Seife. Danach gründlich abtrocknen. Denken Sie dabei an die Handinnenflächen, die Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen.
  • Taschentücher nur einmal benutzen, am besten Einweghandtücher
  • Niesen in die Ellenbeuge – nicht in den freien Raum. Denn beim Niesen in die Hände können Krankheitserreger anschließend über Türklinken, Gegenstände oder beim Händeschütteln übertragen werden.
  • Gesicht möglichst nicht mit den Händen berühren.

Wir tun alles für Ihre Sicherheit

Auch wenn die weitere Entwicklung kaum vorhersehbar ist und sich oft stündlich die Informationen verändern, lassen Sie sich nicht unnötig verunsichern. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und tun unser Möglichstes, um das Risiko einer Übertragung zu verringern. Sollten hierzu besondere Maßnahmen notwendig werden, informieren wir Sie auf den Webseiten unserer Einrichtungen und selbstverständlich in unseren Häusern.